1. Vorsitzende
Dora Baumann: dora@elternbeirat-magstadt.de
Stellvertreterin
Caroline Hofmeister: caroline@elternbeirat-magstadt.de
Dora Baumann: dora@elternbeirat-magstadt.de
Caroline Hofmeister: caroline@elternbeirat-magstadt.de
In den Wochen vor Weihnachten war die Personalsituation an unserer Schule sehr angespannt. Besonders betroffen waren die dritten Klassen, wo zeitweise alle drei Klassenleitungen gleichzeitig ausgefallen waren. Zwei der Klassen hatten über Wochen keine feste Klassenlehrkraft.
Bereits im Dezember habe ich mich an das Staatliche Schulamt Böblingen gewandt. Mein Ziel war es zu verstehen, nach welchen Kriterien Vertretungslehrkräfte auf die Schulen verteilt werden und welche Ressourcen dem Schulamt überhaupt zur Verfügung stehen.
Meine konkreten Fragen waren:
Gestern Abend habe ich die Umfrage zum Mittagessen ausgewertet. Insgesamt haben 119 Eltern teilgenommen – vielen Dank für eure zahlreichen und ausführlichen Rückmeldungen!
Die Ergebnisse habe ich in einer PDF-Datei auf 19 Seiten zusammengefasst (siehe unten). Besonders die Textfragen mit den offenen Antworten waren dabei natürlich etwas aufwendiger auszuwerten. Ich habe alle Kommentare durchgelesen und mithilfe eines KI-Tools die häufigsten Themen identifiziert und geclustert.
Auf Seite 20 findet ihr die wichtigsten Punkte, die ich mit dem Caterer und der Gemeinde besprochen habe.
Drei hilfreiche Hinweise, die bei der Auswertung aufgefallen sind:
Wir haben eine Einladung zum Runden Tisch mit der Gemeinde und dem Essenslieferanten bekommen. Damit ich da nicht nur meine Meinung vertrete, sondern die Meinung möglichst vieler Eltern, möchte ich euch bitten an einer Umfrage teilzunehmen. Unter dem folgenden Link geht es zur Onlineumfrage:
https://umfrage.elternbeirat-magstadt.de/index.php/387326?lang=de
In einer der nächsten Ausgaben der Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung wird ein Leserbrief von mir zum Thema Elterntaxis erscheinen. Es geht vor allem darum, dass außer den Eltern noch viel mehr Leute dazu beitragen können den Schulweg für unsere Kinder angenehm zu gestalten. Online ist der Artikel bereits erschienen: https://www.szbz.de/nachrichten/artikel/alle-koennen-zu-attraktiveren-schulwegen-beitragen

Hier der Text, wie ich ihn eingereicht habe:
Jedes Jahr zu Beginn des Schuljahres gibt es in jeder Zeitung jeweils mehrere Artikel über Elterntaxis. Es ist gut und wichtig, die Eltern immer mal wieder daran zu erinnern, dass es besser ist, wenn die Kinder anders zur Schule kommen. Ein wichtiger Aspekt fehlt aber immer in der Diskussion: der Schulweg sollte den Kindern Spaß machen, dann ist es auch viel leichter auf das Elterntaxi zu verzichten.
Astrid Lindgren beschreibt in „Wir Kinder aus Bullerbü“, wie die Kinder ihren einstündigen Schulweg liebten. Sie redeten über alles, was in der Schule passiert war, erzählten sich Geschichten oder sprachen darüber, was sie einmal werden wollten.
Das funktioniert aber nur, wenn mindestens zwei Kinder nebeneinander gehen können. Doch die Realität sieht meistens anders aus: Gehwege an älteren Straßen sind oft nur 1,6 Meter breit. Zieht man jetzt noch einen Sicherheitsabstand zur Straße (30-50 cm), hineinragende Hecken (oft bis zu 30-40 cm) plus den nötigen Abstand (10 cm) zur Hecke, damit man mit der Kleidung nicht hängenbleibt, ab, wird es schnell eng. Ganz davon zu schweigen, dass an manchen Tagen zusätzlich noch die Mülltonnen den Weg versperren.
Wenn dann auch noch Autofahrer auf den Gehwegen parken oder „nur kurz halten“ um z.B. Geld aus dem Automaten zu holen, ist ein Unterhalten zwischen den Kindern praktisch nicht mehr möglich. Auch uns Erwachsene nervt es, wenn wir ein Gespräch ständig unterbrechen müssen und hintereinander laufen müssen.
Konkret kann und muss jeder etwas dazu beitragen, dass der Schulweg für unsere Kinder wieder attraktiver wird: Anwohner müssen ihre Hecken schneiden, Autofahrer dürfen nicht aus Bequemlichkeit auf Gehwegen parken und Gemeinden müssen die Gehwege in gutem Zustand und möglichst frei von Baustellen halten.
Ein guter Zustand der Gehwege ist die Grundvoraussetzung damit wir Eltern unsere Kinder guten Gewissens zu Fuß losschicken können. Fast jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, dass unsere Kinder lieber laufen als ständig vom Elterntaxi abhängig zu sein.
Dr. Jens Dorfmüller, Elternbeiratsvorsitzender der Johannes-Kepler-Gemeinschaftsschule
Der Arbeitskreis Schulweg hat kurz vor den Sommerferien zusammen mit der Schulleitung und der Gemeinde den Plan für die Empfohlenen Schulwege aktualisiert.
Hier ist der aktuellisiert Plan für die Geh-Schulwege:
Und hier gibt es zum ersten Mal einen Plan für die Rad-Schulwege:
Das sind die Schulwege, die wir uns zusammen angeschaut haben und die wir für gut befunden haben. Wir haben den Schulwegeplan auch ein wenig ausgedünnt. Wir haben also aus verschiedenen Gründen einige der alten Schulwege gelöscht.
Wenn ihr mit eurem Kind einen anderen Schulweg ausgemacht habt und den für gut befunden habt, dann soll es gerne diesen Schulweg nehmen. Es gibt keine Vorschrift, dass die Kinder diese Schulwege nehmen müssen. Die Schulwege sind nur eine Empfehlung. Es ist vor allem als Hilfestellung für die Eltern gedacht, die das erste Mal zusammen mit ihrem Kind einen Schulwege aussuchen müssen.
Der Plan hat jetzt zum ersten Mal seit langem eine grundsätzliche Überarbeitung erfahren. Wenn euch noch etwas auffällt, dass wir dabei nicht bedacht haben, sprecht mich gerne darauf an.
Liebe Eltern,
vor dem Hintergrund des akuten Lehrkräftemangels an unserer Schule habe ich Anfang Juli in meiner Funktion als Elternbeiratsvorsitzender der Johannes-Kepler-Gemeinschaftsschule Magstadt eine E-Mail an Dr. Alexander Becker, den stellvertretenden Vorsitzenden des Bildungsausschusses der CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg, verfasst.

In diesem Schreiben habe ich auf die schwierige Situation bei uns vor Ort hingewiesen:
Gleichzeitig wurde Anfang Juli in mehreren Presseberichten öffentlich, dass in Baden-Württemberg viele fertig ausgebildete Gymnasiallehrkräfte nicht in den Schuldienst übernommen werden – obwohl sie dringend gebraucht würden. Der Grund: Für bestimmte Fächerkombinationen besteht aktuell an den Gymnasien kein Bedarf.
Diese Lehrkräfte stehen somit trotz abgeschlossener Ausbildung ohne Stelle da – ein Zustand, der viele Eltern angesichts des gleichzeitigen Mangels an Grundschul- und Gemeinschaftsschullehrkräften mit Unverständnis zurücklässt.
Vor diesem Hintergrund habe ich einen Vorschlag unterbreitet:
Junge Gymnasiallehrkräfte könnten übergangsweise an Grund- oder Gemeinschaftsschulen eingesetzt werden – unter der klaren Bedingung, dass sie anschließend bevorzugt an Gymnasien übernommen werden.
Das könnte kurzfristig Entlastung bringen und verhindern, dass diese dringend benötigten Fachkräfte in andere Bundesländer wie Bayern abwandern, wo sie derzeit gezielt angeworben werden.
Natürlich wäre es mir lieber, wenn ausreichend ausgebildete Grundschullehrkräfte zur Verfügung stünden – aber leider ist das derzeit nicht der Fall.
In der Antwort aus dem Büro von Dr. Becker wurde mir mitgeteilt, dass die CDU-Landtagsfraktion meinen Vorschlag ausdrücklich unterstützt.
Man setze sich bereits auf politischer Ebene dafür ein, dass Gymnasiallehrkräfte vorübergehend an anderen Schularten eingesetzt werden können – allerdings mit einer verbindlichen Perspektive auf eine spätere Rückkehr an ein Gymnasium.
Tatsächlich hat die CDU dieses Thema auch öffentlich aufgegriffen und gegenüber der Kultusministerin Theresa Schopper klare Forderungen formuliert, die sich mit meinem Vorschlag weitgehend decken.
So wird z. B. gefordert, dass es „verbindliche Zusagen“ für eine spätere Übernahme an Gymnasien geben müsse, um gut ausgebildete Lehrkräfte im System zu halten – anstatt sie durch fehlende Perspektiven in andere Bundesländer zu verlieren.
Ich werte das als positives Signal: Unsere Kritik als Eltern wird gehört, und erste politische Reaktionen zeigen in die richtige Richtung.
Wie und wann diese Vorschläge umgesetzt werden – und ob sie unserer Schule tatsächlich zugutekommen – bleibt jedoch abzuwarten. Ich werde die Entwicklung weiter aktiv verfolgen.
Zum Schluss noch ein separates Thema, das derzeit ebenfalls für Diskussionen sorgt:
Wie inzwischen bekannt wurde, konnten in den vergangenen Jahren aufgrund einer IT-Panne auf Landesebene über 1.400 Lehrerstellen nicht besetzt werden. Diese sollen nun zum Schuljahr 2025/26 nachträglich vergeben werden.
Ob und in welchem Umfang davon auch unsere Schule profitieren wird, ist derzeit noch offen.
Für Fragen, Rückmeldungen oder Anregungen stehe ich euch jederzeit gerne zur Verfügung.
Jens
Transparenzhinweis:
Ich habe mich in diesem Fall an die CDU-Landtagsfraktion gewandt, weil sich aus einer Elternkonferenz des CDU-Kreisverbands Böblingen vor etwa zwei Jahren ein direkter Kontakt ergeben hatte.
Damals wurden alle Elternvertretungen im Landkreis zu einem offenen Austausch eingeladen, den ich als sehr konstruktiv erlebt habe. Meine Initiative ist rein sachbezogen und parteiunabhängig motiviert. Ich bin offen für den Dialog mit jeder politischen Kraft, die bereit ist, sich ernsthaft mit den Problemen unserer Schule auseinanderzusetzen.

Update 03.06.2025: Leider musste die Elterntankstelle auf Grund zu weniger Anmeldungen abgesagt werden
Liebe Eltern,
wir möchten Sie herzlich zur nächsten Elterntankstelle mit dem Titel „Streitigkeiten und Ausgrenzung in Peer Groups“ einladen.
Wir starten mit einem kurzen Impuls zum Thema. Anschließend, werden wir anhand von Alltagsbeispielen Ideen sammeln und Möglichkeiten aufzeigen, wie wir unsere Kinder stärken können.
Der Elterntreff wird Raum bieten für Fragen und Austauschmöglichkeiten in angenehmer Atmosphäre.
Anmeldung und Rückfragen unter: ursula.miksch@magstadt.de und/oder maike.ortlieb@magstadt.de
Viele Grüße,
Maike Ortlieb und Ursula Miksch
Datum: Dienstag, 08. April 2025
Die Schulleitung berichtet von diversen Aktionen und Events im zweiten Halbjahr – weitere Termine wie immer unter Termine auf der Homepage.
Im Namen aller Elternvertreter und im Namen der Schule euch beiden, Yvonne und Nicole, ein herzliches Dankeschön für eure langjährige Tätigkeit und euer außerordentliches Engagement im und für den Elternbeirat, in den Arbeitskreisen – und oft weit, weit darüber hinaus!
In der Sitzung vom 08.04.2025 hat der Elternbeirat der Johannes Kepler Gemeinschaftsschule neue Elternbeiratsvorsitzende gewählt. Als neue Elternvertreter werden Jens Dorfmüller (Vorsitzender) und Meral Bozkurt (Stellvertretende Vorsitzende) gewählt. Die Wahl gilt bis zur nächsten Elternbeiratssitzung im Schuljahr 2025/26.
Meral und Jens lösen damit Yvonne Janssen und Nicole Schulz ab, die den Vorsitz lange und mit großem Engagement innehatten. Beiden wollten mit einer vorgezogenen Wahl einen geregelten und nahtlosen Übergang zu ihren Nachfolgern ermöglichen.
Im Namen aller Elternvertreter und im Namen der Schule danken wir Yvonne und Nicole für ihre langjährige Tätigkeit und ihr außerordentliches Engagement im und für den Elternbeirat, in den Arbeitskreisen.